Klimaveränderungen und Landnutzungsänderungen werden die globale Wirbeltierdiversität gleichermaßen beeinflussen.
News
Veröffentlichungsdatum: 15. Januar 2026

Klimaveränderungen und Landnutzungsänderungen werden die globale Wirbeltierdiversität gleichermaßen beeinflussen.
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Veröffentlichungsdatum: 15. Januar 2026
Eine neue Studie zeigt, dass sowohl der Klimawandel als auch der Wandel der Landnutzung wesentliche Treiber des Verlustes der Biodiversität bei terrestrischen Wirbeltieren – einschließlich Amphibien, Vögeln und Säugetieren – insbesondere in niedrig- und mittellatitudinalen Regionen. Unter Hochemissionsszenarien könnten Säugetiere Lebensraum in über 50 % der globalen Landfläche verlieren, während Amphibien besonders anfällig für Druck durch die Landnutzung sind.
Die Forschung kombiniert Artenverbreitungsmodelle für 13.903 Arten mit zukünftigen Projektionen der Landnutzung und bietet eine der ersten globalen Bewertungen der kombinierten Auswirkungen von Klima- und Landnutzungsänderungen. Während nachhaltige Entwicklungswege einige Verluste abmildern können, beschleunigen ungleichheitsbedingte Szenarien den Rückgang der Biodiversität erheblich, insbesondere in Subsahara-Afrika.
Diese internationale Zusammenarbeit wurde geleitet von Chantal Hari und Prof. Édouard Davin, in Zusammenarbeit mit Experten für den Naturschutz der Biodiversität und anderen Disziplinen, was den Wert interdisziplinärer Ansätze zur Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Klima, Land und Biodiversität hervorhebt.
